10 Jahre "Schulen für Afrika": Das Kinderbuch zum Jubiläum

Zusammen mit der Stiftung Lesen und dem Carlsen-Verlag haben UNICEF und die Peter Krämer Stiftung ein wunderbares Kinderbuch entwickelt, um Kindern in Deutschland den vielfältigen Kontinent Afrika mit seinen Herausforderungen, aber vor allem auch mit seinen schönen Seiten und seiner reichen Kultur näher zu bringen. Das Buch enthält 27 Geschichten aus und über Afrika für Kinder ab drei, fünf und sieben Jahren. Zum Vorlesen und Selberlesen.

Zum Beispiel für Kinder ab drei Jahren die Geschichte "Der ungebetene Strauß" von James Krüss. Für Kinder ab fünf Jahren die Geschichte "Die Schildkröte mit den tausend Ideen" von Henri Mbarga. der für Kinder ab sieben Jahren die Geschichte "Wenn der Löwe brüllt" von Nasrin Siege.

 

 

 

10 Jahre „Schulen für Afrika“: Jubiläum am 21. Mai 2015 in Hamburg

Entwicklungschance Bildung - Afrika im Aufbruch. So lautete das Motto des Jubiäums am 21. Mai 2015 in Hmaburg. Über 150 Gäste erlebten einen faszinierenden Abend. Eine emotionale Begrüßung von Dr. Jürgens Heraeus, Vorsitzender UNICEF Deutschland, und von Peter Krämer, Vorsitzender Peter Krämer Stiftung. Einen leidenschaftlichen Impuks-Vortrag von Dr. Auma Obama, Stiftungsrätin Jakobs Foundation und Ratsmitglied World Future Council. Ein lebhaftes Podiumsgespräch mit dem Moderator Rolf Seelmann-Eggebert und den Teilnehmern Sabine Christiansen, Journalistin und UNICEF-Botschafterin, Peter Krämer, Dr. Auma Obama, Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland und Oliver Gößler, Managing Director, Montblanc Deutschland GmbH.

10 Jahre "Schulen für Afrika". Peter Krämer war begeistert:" Wir alle helfen gerne in Notsituationen. Aber ein Stück Zukunft zu bauen und Zukunft zu gestalten, das macht eben noch mehr Spaß". Mehr als sieben Millionen Euro hat in den letzten zehn Jahren in dieses Projekt investiert. Die Erfolge sind beeindruckend, aber auch die künftigen Herausforderungen gewaltig.

 

10 Jahre "Schulen für Afrika": Erfolge und Herausforderungen

"Schulen für Afrika" hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer Erfolgsgeschichte für Mädchen und Jungen in 13 afrikanischen Ländern entwickelt. Bis heute haben mehr als 28 Millionen Kinder von der Initiative profitiert. Vier Millionen Kinder wurden in Ländern erreicht, die von Naturkatastrophen oder kriegerischen Konflikten betroffen waren. Vier Millionen benachteiligten Mädchen konnte ein gleichberechtigter Schulbesuch ermöglicht werden. Und über 2.800 Schulen wurden gebaut und renoviert, um eine bessere Lernumgebung zu schaffen. Dazu gehört auch die Verbesserung der Sanitäranlagen.

Die Herausforderungen für die Zukunft sind gewaltig. Im ersten Schritt wurden Schulen gebaut und ausgestattet. Jetzt steht vor allem die Qualität des Unterrichts als Top-Priorität auf der Agenda. Lehrer müssen im Fortbildungen moderne Unterrichtsmethoden lernen, mit denen sie die Kinder mehr einbinden und selbst zum Denken animieren. Innovative Technologien müssen in der Bildungsarbeit genutzt und alternative Bildungsmöglichkeiten weiter ausgebaut werden. Und: Mädchen müssen vor früher Heirat geschützt oder aber motiviert werden, trotz Kind die Schule zu beenden. Kinder aus armen Familien müssen darin unterstützt werden, dass sie die Vorschule besuchen können.